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Gebärmutterhalskrebsimpfung


 

Viele Frauen sind unschlüssig, ob sie sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen sollen. Hier einige objektive Informationen, basierend auf der Stellungnahme des Arbeitskreises für Frauengesundheit (AKF) zur HPV-Impfung.

HPV-Infektion und Gebärmutterhalskrebs

HP-Viren kommen nur beim Menschen vor. Bisher sind über 100 Typen bekannt, von denen rund 40 die Haut und Schleimhaut im Genitalbereich befallen können. diese 40 werden, je nach ihrer Fähigkeit auch bösartige Zellveränderungen mit zu verursachen, in high-risk und low-risk Typen unter- teilt. Von der WHO wurden 13 HPV-Typen als high risk eingestuft, darunter auch HPV 16 und 18.

Gebärmutterhalskrebs wird zu 70 % ausgelöst durch Human-Papilloma-Viren (HPV) der Stämme 16 u. 18, diese Viren werden durch Geschlechtsverkehr übertragen.Sexuell aktive Frauen haben ein ca. 50 bis 70 % iges Risiko sich im Laufe ihres Lebens mit HPV zu infizieren( gefährlichstes Lebensalter 20 - 25 J.)

Die Infektion verläuft in der Regel symptomlos und heilt zu 80 - 90 % nach 1-2 Jahren folgenlos aus.In einigen Fällen kann die Infektion Genitalwarzen (Kondylome) und/oder Zellveränderungen am Gebärmutterhals hervorrufen. Weniger als 1% der infizierten Frauen erkranken an Gebärmutterhalskrebs.

Das heißt:Gebärmutterhalskrebs ist eine sehr seltene Folge einer sehr häufigen Infektion.

In Deutschland erkranken jährlich ca. 6500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, bei einer Sterblichkeit von 30 % sterben ca . 1800 Frauen daran.( Im Vergleich dazu liegt die jährliche Neuerkrankungsrate an Brustkrebs bei ca. 50.000) .

Gebärmutterhalskrebs macht 3.16% aller weiblichen Krebserkrankungen aus und verursacht 1.76 % der Krebssterblichkeit von Frauen und liegt damit auf Rang 11 der weiblichen Karzinome.

Seit Einführung der Krebsfüherkennung in den 70-er Jahren ist die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses von 38/100.000 Fällen auf 13/100.000 Fällen (2002) gesunken.

Bei dieser Früherkennungsuntersuchung ( auch PAP-TEST genannt ) werden Zellen vom Gebärmutterhals mikroskopisch beurteilt. So kann erkannt werden, ob krankhafte Veränderungen vorliegen. In den meisten Fällen bilden sich diese spontan zurück. Im Falle einer schwerwiegenden Zellveränderung kann das erkrankte Gewebe bei einem ambulanten Eingriff schonend durch Laser oder operativ durch eine Kegelschnitt (Konisation) entfernt und somit die Weiterentwicklung zum Gebärmutterhalskrebs verhindert werden.

Die meisten Gebärmutterhalskrebserkrankungen werden bei Frauen gefunden, die  nicht an der Krebsfrüherkennung teilgenommen haben.

Die Impfung

Der Impfstoff enthält gentechnisch hergestellte Teile der Virushülle der HPV-Typen 6,11,16 und 18 und kein aktives Genmaterial. Durch den Zusatz einer Aluminiumverbindung wird die Antikörperbildung angeregt

Sehr häufige Nebenwirkungen laut der Fachinformation sind Lokalreaktionen an der Injektionsstelle wie Rötung,Schwellung , Schmerzen und Juckreiz sowie Fieber und Kopfschmerzen.

Sehr seltene Nebenwirkungen sind rheumatische Erkrankungen und Bronchospasmus. Zwei, in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung aufgetretene Todesfälle junger Mädchen in Österreich und Deutschland sind zur Zeit noch Gegenstand von Untersuchungen am Paul-Ehrlich Institut, zuständig für die Sicherheit von Impfstoffen.

Über Spätfolgen kann derzeit noch gar keine Aussage gemacht werden, da größere Studien erst eine Beobachtungsdauer von 3 Jahren haben und lediglich 160 geimpfte Probandinnen länger als 4.5 Jahre nachbeobachtet worden sind.

Derzeit ist eine Schutzdauer von 4.5 Jahren ab  Vervollständigen des Impfschemas erwiesen; ob der Schutz länger anhält und wann man eine Auffrischung braucht, weiß man noch nicht.

Die Impfung schützt nur gegen Infektionen mit den Typen 6,11,16 und 18. Es gibt Hinweise darauf,dass andere high risk Virustypen  deren Stelle einnehmen könnten und sich insgesamt an der Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses nichts ändern wird (sog. replacement).

Kritische Stellungnahme:

1. Ingesamt ist Gebärmutterhalskrebs in Deutschland selten.

2. Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs lassen sich mit hoher Sicherheit durch serielle, also regelmäßige, jährliche Zellabstriche vom Muttermund entdecken und mit der richtigen Therapie wird die Entwicklung eines Gebärmutterhalskrebs verhindert.

3. Treue Beziehungen schützen,Kondome auch. 

4. Das Risiko von Spätfolgen ist zur Zeit noch nicht kalkulierbar.

5. Dauer der Schutzwirkung und wann Auffrischen noch unklar.

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