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Nabelschnurblut - zum Wegwerfen zu schade...


Nabelschnurblut - zum Wegwerfen zu schade.....

 

Sehr wahrscheinlich werden Sie als werdende Eltern während der Schwangerschaft mit der Frage konfrontiert, ob Sie das Nabelschnurblut Ihres Kindes aufbewahren sollen.

Um Ihre Entscheidung zu erleichtern möchten wir Ihnen einige neutrale Informationen geben.

 

Das Nabelschnurblut ist das nach der Abnabelung des Kindes noch in der Nabelschnur und in der Plazenta befindliche Restblut. Diese Blut enthält zum Zeitpunkt der Geburt sehr viele sogenannte Stammzellen. Während sich die Stammzellen beim Erwachsenen im Knochenmark befinden, sind sie beim Ungeborenen zunächst in Milz und Leber, wandern aber im letzten Schwangerschaftsdrittel von dort über den Blutkreislauf ins Knochenmark, deswegen ist das Nabelschnurblut so stammzellreich.

Die Stammzellen haben die Fähigkeit sich in weiße und rote Blutkörperchen sowie in Blutplättchen zu differenzieren und können bei Krebserkrankungen nach der Chemo-therapie das zerstörte blutbildende System wieder herstellen. Stammzellen sind aber auch Vorläuferzellen von Nerven -, Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Haut-, Knorpel-, Knochen- oder Herzmuskelzellen und die medizinische Forschung versucht z.B. aus Stammzellen insulinproduzierende Zellen für Typ I - Diabetes bei Kindern zu generieren oder mitwachsende Herzklappen zu bauen oder durch Sauerstoffmangel untergegangenes Hirngewebe zu ersetzen (= regenerative Medizin oder tissue-engineering). Die ersten Studien hierfür sind angelaufen, die Zwischenergebnisse sind bis dato „uneinheitlich“.

 

Bei der Einlagerung des Nabelschnurblutes können Sie wählen 1. Eigenvorsorge; 2.Kombination Spende und Eigenvorsorge; 3.öffentliche Spende.

 

1.Eigenvorsorge.

Das Nabelschnurblut wird nur für das Kind  oder für die Geschwisterkinder ( mit einer Verträglichkeitschance von ca.  25 %) eingelagert.

Kommerziell arbeitende Nabelschnurbanken wie z.B. Vita 34 in Leipzig oder Eticur) in Martinsried bieten diese private Einlagerung des Nabelschnurblutes Ihres Kindes für die Eigenvorsorge für eine eventuelle autologe Transplantation (Empfänger = Spender) an.

 

Stand Nov.2010 sind solche autologen Präparate ca. 200 x abgerufen worden.

Die Kosten für diese  Eigenvorsorge tragen die Eltern und belaufen sich auf ca. 1500 - 2500 € für eine Laufzeit von 25 Jahren.

 

2. Kombination aus Eigenvorsorge und Spende

Es kann zum selben Preis eine Kombination von Eigenvorsorge und Spende vereinbart werden. Dann werden die Stammzellen vor der Einlagerung auf ihre Gewebeeigenschaften getestet und die Daten an ein zentrales Krebsregister gemeldet. Sollte ein fremder Empfänger diese benötigen, hätten die Eltern die Möglichkeit gegen Kostenerstattung das Blut freizugeben oder auch nicht.

 

3. Die öffentliche Spende

Eine Firma ( Fa. Eticur ) bietet in Zusammenarbeit mit der Stammzellbank der Uni Erlangen

die kostenlose, öffentliche Spende von Nabelschnurblut an. Diese dabei gespendeten Stammzellen werden bei Leukämien erfolgreich eingesetzt und sind mit Stand Nov. 2010 ca. 20.000 x abgerufen worden.

Gespendete Stammzellen sind bei Leukämien erfolgreicher, da sie  nicht das krankmachende Gen tragen und die Mediziner die graft-versus-host Reaktion ausnutzen wollen ( bösartige Wirtszellen werden vom Transplantat angegriffen und zerstört). Die Kosten werden über Spendengelder getragen ,z.B. Jose Carreras Stiftung.

Wichtige Ausschlusskriterien ,die gegen eine Spende sprechen sind z.B. Geburt vor der 38.SSW, Mehrlinge;  Z. n. ICSI, Zahnimplantate; Z. n. Rhesusprophylaxe u.a. Nähere Informationen hierzu und die online Anmeldung ( bitte 6 Wochen vor Geburtstermin) finden Sie unter www.lebensretter-nabelschnur.de.

 

 

Nach Vertragsabschluss wird den Eltern für die Geburtsklinik ein Abnahmeset zugeschickt,

die darin geschulten Geburtshelfer entnehmen nach der Geburt , völlig ungefährlich für Mutter und Kind ca . 100 bis 200 ml Nabelschnurblut mittels eine sterilen Punktionssets  mit Blutbeutel. Ein 24 Stunden Kurierdienst bringt das Blut zügig zur Blutbank, wo es bei –175 °C in flüssigen Sickstoff eingelagert wird. Bei dieser Temperatur kommen alle Zellprozesse zum Erliegen, so dass mit einer zeitlich unbegrenzten Erhaltung der Stammzellen ausgegangen werden kann.

 

Führende Onkologen und Transplantationsmediziner halten derzeit eine kommerzielle Einlagerung für den privaten Gebrauch für nicht sinnvoll, da die Wahrscheinlichkeit, dass es gebraucht wird sehr gering ist und die Hoffnung auf den regenerativen medizinischen Einsatz zur Zeit noch  spekulativ ist.

Jedoch wäre die öffentliche Spende für die Allgemeinheit von großem Nutzen und Ihr Kind könnte, kaum geboren , schon Leben retten.

 

So gut wie alle geburtshilflichen Abteilungen arbeiten mit eticur) und vita 34 zusammen.

 

 

Vita 34 AG                                                                   eticur) GmbH

Deutscher Platz 5                                                      Am Klopferspitz 19

04103 Leipzig                                                            82152 Martinsried/Planegg

www.vita34.de                                                           http://www.eticur.de/

 

Tel.:08000/340000                                                    Tel.: 08000/384287 (kostenlos)                                                                  (kostenlos) 

 

 

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