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Periodenschmerz


Die Regelblutung ist Ausdruck der Fruchtbarkeit der Frau: Jeden Monat reift im Eierstock eine Eizelle heran, die - wenn sie befruchtet wird, sich im Eibett/der Schleimhaut der Gebärmutter einnistet - einen Schwangerschaft beginnt.

Häufiger tritt nach dem Eisprung keine Befruchtung ein, dann wird das Eibett, d.h. die Gebärmutterschleimhaut, abgelöst und unter einer leichten Blutung ausgespült: die monatliche Menstruation.

Dabei handelt es sich um sauberes Blut, zusammen mit Schleimhautanteilen der Gebärmutterhöhle.

Dass diese Menstruation bei einigen Frauen mehr oder weniger schmerzhaft verläuft, liegt an der glatten Muskulatur der Gebärmutter, die sich zum Abstossen der Schleimhaut  zusammenzieht. Eine wichtige Rolle bei diesen Vorgängen spielen Botenstoffe, die sogenannten Prostaglandine, die Schmerzen und Krämpfe auslösen können.

 

Was können Sie bei Regelschmerzen tun?


- einen Periodenkalender führen, damit Sie sich rechtzeitig auf die nächste Blutung einstellen können
   
- bereits im Vorfeld können Sie einiges für ihr
Wohlbefinden tun:
   
- in der Woche vor der Periode viel Obst, Salate und Gemüse essen, auf
leicht verdauliche Ernährung achten.
   
- sich verwöhnen: auch die seelische Verfassung beeinflusst das Zyklusgeschehen. Darum ist es wichtig, dass Sie auch an diesen Tagen das Bedürfnis nach Ruhe zulassen. Sie könnten sich einen schönen Spaziergang, ein heißes Bad, das Anhören ihrer Lieblingsmusik oder das Lesen eines guten Buches  gönnen.
   
- regelmäßig Sport und Bewegung vor und während der Tage, auch wenn es zunächst schwer fällt.  Beim Spaziergehen, Laufen, Radfahren oder Schwimmen werden sogenannte Endorphine ausgeschüttet, das sind Glücksbotenstoffe, die die Stimmung aufhellen.  Sport entspannt, führt zu einer besseren Durchblutung, löst Verkrampfungen und lenkt außerdem ab.
   
- Entspannungsübungen,
Yoga oder Bauchtanz vor und während der Periode.
   
- Magnesiumtabletten (z.B. Magnosanol, Magnetrans forte) 2x1, ab 1 Woche vor der Periode
   
- Während der Periode: Wärme im Bauch fördern, z. B. mit Wärmflasche, wärmendem Hüfttuch (auch modisch anwendbar) oder Kupfer Salbe rubrum (Fa. Wala), die eine sanfte Wärmehülle um den Bauch fördert.
   
- unterstützend Einnahme von homöopathischen Medikamenten wie Spascupreel Tbl., Nicotiana comp., Globuli velati (Fa. Wala) oder Magnesium Magnesit Globuli. Unterstützend helfen auch pflanzliche   Tees aus Frauenmantel, Melisse, Gänsefingerkraut, Kamille, Schafgabe.
   
- bei vorwiegend prämenstruellen Beschwerden und Flüssigkeitsansammlungen im Körper wie Schwellen der Brust, nervöser Reizbarkeit, Völlegefühl hilft oft eine 3-6monatige Behandlung mit pflanzlichen Präparaten, die Mönchspfeffer enthalten, z. B. Agnucaston, Agnolyt, Mastodynon.
   
- Akupressur, d.h. Massage von Akupunkturpunkten mit einem Finger oder Akupunktur, die auch bereits 1 Woche vor der Periode begonnen werden kann. Folgende Punkte sind möglich: der Bahui Punkt (am Scheitel), der Ming men Punkt (zwischen dem 2. und 3. Lendenwirbel - das ist ungefähr in   Bauchnabelhöhe), der Punkt Sanyinjiaao (3 Querfinger oberhalb des Innenknöchels des rechten Beines), der wichtigste schmerzlindernde Akupunkturpunkt Hegu (an der höchsten Erhebung des Daumenballens links). Bei Übelkeit hilft der Punkt Neiguan (an der Innenseite des Unterarmes 3 Querfinger oberhalb der  Handgelenksfalte zwischen den dort sichtbaren zwei Unterarmsehnen - für diesen Punkt gibt es auch Akupressurbänder). Zwei bis drei Punkte, die regelmäßig massiert werden, reichen meist aus.
   
- schulmedizinische Hilfe mit Schmerztabletten wie z. B. Ibuprofen 400 oder 600 (bis 3 x tgl. Einnahme möglich) oder Buscopan plus Tbl. oder Zäpfchen (3-6 Tbl. oder Zäpfchen pro Tag sind möglich).
   
- die modernen Verhütungsmittel wie Pille (3-4 Monate Langzyklus, d.h. Einnahme ohne Pause und damit keine Periodenblutung sind möglich), Verhütungsring, Verhütungspflaster, Dreimonatsspritze,  Hormonstäbchen Implanon, Hormonspirale Mirena haben die Begleiterscheinung, dass die Periode deutlich weniger wird oder ganz ausbleibt. Damit werden automatisch Periodenschmerzen gemindert oder völlig aufgehoben. Diese Maßnahmen sind höchst wirksam und effektiv. Wenn man die Fruchtbarkeit gerade nicht möchte, darf man diese heute nebenwirkungsarmen Verhütungsmittel auch wegen ihrer positiven Begleiterscheinungen großzügig anwenden.
   
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