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Fax.: 09441/2 10 22
 
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Zusatzuntersuchungen in der Schwangerschaft


Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten in der Welt.

 

Gerade in der Schwangerschaft sind entsprechend der Mutterschafts-
Vorsorgerichtlinien sehr viele Untersuchungen notwendiger Bestandteil der Vorsorgeuntersuchungen und werden von den Krankenkassen bezahlt. Dazu gehören die gynäkologische Untersuchung,die Blutdruckmessung, die Urinuntersuchung, die Gewichtskontrolle, die Hämoglobinbestimmung, der Chlamydientest, der HIV-Test, der Test auf Hepatitis,die Blutgruppen-, Rhesusfaktor- und Antikörperbestimmung, der Röteln-Test, der Lues-Suchtest, die CTG's sowie die Ultraschalluntersuchungen in der 12., 20. und 30. SSW.

 

Darüberhinaus gibt es Zusatzuntersuchungen, die medizinisch sinnvoll und wünschenswert, aber nicht notwendig im Sinne des Paragraph 12 SGB V sind.

 

Der Gesetzestext lautet:

 

"Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und  wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen."

 

Die Kosten für diese Zusatzuntersuchungen trägt die Patientin selbst.

Dazu gehört:

- Der Wunschultraschall,
Außerhalb der gesetzlich vorgegebenen Schwangerschaftswochen, wenn Sie Ihr Baby öfter sehen wollen, um sich vom Wachstum und Wohlbefinden "bildlich" überzeugen zu können. Oder im Rahmen unseres "Sonder-Sono-Paketes". Hier wird bei jeder Vorsorge eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt und wann immer möglich 3D/4D. Sie bekommen einen USB-Stick von uns für die digitale Speicherung der einzelnen Bilder sowie Videoclips Ihres Kindes.
   
   
- Pränataldiagnostik,
Da mit dem Alter der werdenden Mutter das Risiko für eine kindliche Chromosomenstörung zunimmt, wurden Testverfahren entwickelt:

Ersttrimestertest:
Dieser Test berechnet das Risiko für Chromosomenanomalien wie Trisomie 21 (=Monogolismus) aus 3 Faktoren: sonographisch gemessene Nackenfalte des Kindes in der 11+0 bis 13+6 SSW, Alter der Schwangeren und 2 Blutwerten (ß-HCG und PAPP A). Im Rahmen der Nackenfaltenmessung erfolgt zudem eine frühe, sehr genaue Ultraschalldiagnostik des ganzen Kindes. Weitere Informationen finden Sie unter: www.fmf-deutschland.info

Bluttest bei der Mutter / NIPT (=nichtinvasiver Pränataltest):
Seit 2013 sind in Deutschland Bluttests verfügbar, die die Chromosomen des Kindes aus dem mütterlichen Blut bestimmen können. Diese Tests können dann sinnvoll sein, wenn ein erhöhtes Risiko besteht (z.B. aus dem Ersttrimestertest). Für die definitive Abklärung einer Chromosomenstörung des Kindes ist eine Chorionzottenbiopsie (ab 10. SSW) oder eine Fruchtwasseruntersuchung (ab 15. SSW) erforderlich (jeweils Kassenleistung). Nähere Informationen dazu unter www.harmony-test.de
   
   
   
- Untersuchungen auf Infektionen

Cytomegalie (CMV) Infektion:
Diese Infektion wird durch virushaltige Körpersekrete (Speichel, Urin u.a.) übertragen und ist bei Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern bedeutsam. Ca jede 200. Schwangere macht eine Erstinfektion mit Cytomegalie durch, davon trägt jedes 10. Kind neurologische Schäden, Verkalkungen im Gehirn, Hör- und Sehstörungen davon. Bei Erkennung der Erstinfektion kann das Kind durch eine Immuntherapie geschützt werden. VORBEUGUNG: HÄUFIG HÄNDE WASCHEN!

Toxoplasmose Infektion
Diese Krankheit, übertragen durch rohes Fleisch und Katzenkot, geht mit grippalen Symptomen und Lymphknotenschwellung einher. Bei Erstinfektion in der Schwangerschaft kann die Krankheit auf das Kind übergehen, mit der Folge von Gehirnschäden, geistiger Behinderung u.a. Die Toxoplasmoseinfektion kann, wenn sie erkannt wird, antibiotisch behandelt werden.
FÜR BEIDE INFEKTIONEN GILT:
eine früher durchgemachte Infektion bietet Schutz für das Ungeborene. Durch den Test in der Frühschwangerschaft wird festgestellt, ob Schutz besteht. Falls kein Schutz besteht, ist eine Kontrolle in der 20. - 24. SSW erforderlich. Falls Antikörper vorhanden sind, muss ein Zusatztest durchgeführt werden, ob es sich um eine frische oder früher durchgemachte Infektion handelt.
   
- ß-Streptokokkentest:
Unmittelbar nach der Entbindung kann es in sehr seltenen Fällen zu einer schweren Infektion des Neugeborenen mit ß-Streptokokken kommen. In der 35.-37. Schwangersaftswoche ist es empfehlenswert durch einen Abstrich zu klären, ob bei der Patientin ß-Streptokokken vorliegen. Falls ja, kann durch die Gabe eines Antibiotikums während der Geburt eine Erkrankung des Neugeborenen verhindert werden.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

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